„Wo bist du?“ Neue Aufführung des Theaters „Kaprizy“ 17.10.2015 um 20 Uhr

website_imageWas ist Heimat? Wo fängt sie an und wo hört sie auf? Wann sprechen wir über die „neue Heimat“? Wie verändert uns das Leben im Ausland? Uns- „Russen“.  Der Ort ist das schwäbische Stuttgart zu Beginn der 00er Jahre. Es geht um das Aufbrechen und Ankommen. Die männlichen und weiblichen Protagonisten verlassen ihre Heimat, um in Richtung Westen zu starten und sich dort niederzulassen. Der Zuschauer begleitet sie auf ihren Reisen innerhalb des neuen kulturellen Umfeldes, er zeichnet ihre Schwierigkeiten des Überlebens und des sich Etablierens. Sascha, Natalie, Leo und Sergey, die mehr oder weniger verzweifelt versuchen, das Überleben im Alltag zu üben.

 

Die Aufführung faindet am 17. Oktober 2015 um 20 Uhr im Alten Feuerwehrhaus in Stuttgart statt.

Altes Feuerwehrhaus Süd (Heslach)
Möhringer Straße 56
70199 Stuttgart
U-Bahn-Haltestelle: Erwin-Schoettle-Platz

Tickets und nähere Information www.kaprizy.de

Neue Aufführung des Theaters „Kaprizy“

Theater „Kaprizy, ein fester Mitglied der Deutschen Jugend aus Russland, hat erneut eine erfolgreiche Aufführung hinter sich gebracht. Die Aufführung fand am 15. November 2014 im Alten Feuerwehrhaus in Stuttgart statt. Dieses Mal wurde ein soziales Drama des jungen Dramaturgen Arseniy Vedenin „Mein liebster Freund“ interpretiert. Die jungen Talente haben unter der Leitung von Valentina Held sich mit dem Thema der Schizophrenie, vor allem jedoch nicht als Krankheitsbild, sondern als ein gesellschaftliches Problem, auseinander gesetzt. Die Beziehungen der Protagonisten in diesem Stück sind komplex und paradox, jedoch weitläufig bekannt. Es ist eine Geschichte über die Zerrissenheit der Seele, die ewige Suche nach Glück und Liebe, aber vor allem ist das eine Geschichte über jeden einzelnen von uns. Über die Menschen, denen die heutige Gesellschaft das „richtige“ Leben und das „wahre“ Lieben aufzwingt.

Fotos: Ilya Kreker, Anastasia Yanshina

Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnungen

Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnungen – Projekt “Förderung des demokratischen Weltbwusstseins bei jungen Menschen“.

Am 24. August im kleinen Kursaal Cannstatt um 18.00 Uhr präsentierten die Jugendliche aus der Ukraine und Deutschland gemeinsame Ergebnisse des gemeinsamen Seminars in Stuttgart in Form der Theateraufführung. In der zweiten Hälfte von August 2014 hatten die Jugendliche aus der Ukraine und Deutschland in Stuttgart eine Möglichkeit bei Diskussionsrunden und Workshops zu historisch-politischen Themen, die die deutsch-ukrainischen Beziehungen betreffen und bei Gruppenarbeit in Theaterworkshops teilzunehmen.

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Das Projekt wird gefördert im Programm „MEET UP! Deutsch-Ukrainische
Jugendbegegnungen“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ).
Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ dar. Für inhaltliche Aussagen trägt der Autor die Verantwortung

13. „Lange Ost Nacht“

Am 26. Juli nahmen DJR e. V. und JuWelt e. V. an der 13. „Lange Ost Nacht“ in Stuttgart-Gablenberg teil. Ab 12 Uhr wurde die Gablenberger Hauptstraße gesperrt. Hier haben unsere Mädels und Jungs den Ordnungsdienst in Schichten gemacht, von 12 Uhr bis zur Mitternacht. Während auf der gesamten Straße geschraubt und gehämmert wurde, haben Mädels und Jungs die DJR/Juwelt-Bühne und Infostand aufgebaut. Und um 18 Uhr wurde das Fest auf unserer Bühne mit dem Auftritt der Tanzschule „Natali“ begonnen. Danach wurden Zuschauer und Schaulustige mit Live-Musik mehrere Stunden unterhalten.

ir freuen uns auf die nächste „Lange Ost Nacht „und möchten uns bei allen Teilnehmern für Ihr ehrenamtliches Engagement bedanken.

Jugendliche arbeiten freiwillig bei der DJR

freiwillig„Ich konnte die Armut bei der Schwäbischen Tafel nicht mehr sehen“, erzählt der 24-jährige Marvin (Name von der Red. geändert) aus Stuttgart. Er habe gehört, dass es bei der Deutschen Jugend aus Russland (DJR) nette Leute gäbe, und sich deshalb entschlossen seine Arbeitsstunden, zu denen er wegen achtmal Schwarzfahren verurteilt wurde, dort zu verbringen. Marvin hatte kein Geld für Fahrkarten, weil er obdachlos wurde. Mit 18 zog er bereits von den Eltern aus zu seiner Freundin nach Heilbronn. Dort fing er eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann an, brach diese nach einem Jahr aber wieder ab. Bei einer anderen Versicherung machte er vier Monate Ausbildung. Das Gymnasium beendete er bereits in der 11. Klasse. „Jugendliche arbeiten freiwillig bei der DJR“ weiterlesen